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      Geistiges Eigentum

      In Zeiten, in denen die Wirtschaft mehr und mehr auf Wissen und Know-How angewiesen ist und in denen Firmen eher in Forschung und Entwicklung als in technische Ausstattung investieren, stellt immaterielles Vermögen wie das geistige Eigentum einen immer grösser werdenden Teil des Wertes einer Firma dar. Daraus resultierend verwalten Firmen dieses Vermögen aktiver, indem sie es an Orten mit den besten Voraussetzungen für diese Art der Verwaltung bündeln.

      In den letzten dreißig Jahren hat Luxemburg ein sicheres und effizientes Umfeld für die Verwaltung der Rechte an geistigem Eigentum geschaffen. Dies geschah durch die Umsetzung europäischer Direktiven und internationaler Verträge in nationales Recht, wie z.B. das Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums (TRIPs).

      Luxemburg hat alle Verträge und wichtigen Übereinkommen über geistiges Eigentum unterzeichnet. Dazu zählen die Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst, der Vertrag über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens (Patent Cooperation Treaty, PCT), das Übereinkommen von Paris über den Schutz des gewerblichen Eigentums, der Patentrechtsvertrag (PLT) und das Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken. Luxemburg hat sich außerdem an das Europäische Patentabkommen angeschlossen, welches auch das Europäische Patentamt ins Leben gerufen hat.

      Luxemburg fördert die Schaffung, Entwicklung und kommerzielle Nutzung geistigen Eigentums mit einer Reihe von Maßnahmen. Dazu zählt eine Steuerbefreiung von 80% der Erträge und der Kapitalgewinne aus der kommerziellen Nutzung der Rechte an geistigem Eigentum.