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      Hedgefonds

      Unter einem Hedge-Fonds versteht man einen sogenannten "alternativen" Investmentfonds mit u.a. folgenden Eigenschaften:

      • er verfolgt alternative Anlagestrategien,
      • er arbeitet mit Leerverkäufen, Derivaten und Hebeleffekten,
      • er verfolgt eine Absolute-Return-Strategie, anstatt seine Performance an einem Index auszurichten,
      • er appliziert eine erfolgsabhängige Vergütung zusätzlich zu der auf dem verwalteten Vermögen berechneten Verwaltungsgebühr,
      • er lässt den Fondsmanagern größere Freiheit, die Anlagestrategie zu wechseln, und
      • er greift häufig auf Prime Broker zurück, die als Depotstelle für die Aktiva des Fonds, in der Orderabwicklung, im Clearing der Transaktionen und in der Finanzierung tätig werden.

      Luxemburg bietet eine große Auswahl an reglementierten und nicht reglementierten Strukturen zur Auflage eines Hedge-Fonds: Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW), die unter den Anwendungsbereich der entsprechenden EU-Direktive fallen und deren Anteile an alle Arten von Investoren vertrieben werden können, aber auch OGAs unter Teil II des Fonds-Gesetzes von 2010 mit einer deutlich erweiterten Anlagepolitik sowie Spezialfonds (Fonds d’investissement specialisé - FIS), die erfahrenen Anlegern vorbehalten sind.

      Die Wahl der Struktur richtet sich u.a. nach der Art des Investors, an den sich der Fonds richtet, nach seiner Anlagestrategie und nach steuerlichen Überlegungen.

      Hedge-Fonds nach Luxemburger Recht sind reguliert und unterstehen der Bankenaufsicht Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF).