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      Immobilien-Anlagevehikel

      Der Finanzplatz Luxemburg ist einer der bedeutendsten Standorte Europas für Investmentstrukturen, die über die Grenzen hinaus in Immobilien investieren.

      Luxemburgs rechtlicher und aufsichtsrechtlicher Rahmen bietet eine breite Auswahl sowohl an regulierten als auch an unregulierten Strukturen, die es erlauben, den spezifischen Bedürfnissen und Vorlieben jedes Investors Rechnung zu tragen.

      Die meisten Immobilienfonds luxemburgischen Rechts sind regulierte Rechtseinheiten, die als Organismen für gemeinsame Anlagen in Gesellschaftsform (Société d'investissement à capital variable oder Société d'investissement à capital fixe – SICAV bzw. SICAF) oder in Vertragsform (Fonds commun de placement – FCP) aufgelegt werden.

      Der Spezialfonds (Fonds d’investissement spécialisé – FIS), der institutionellen, professionellen oder erfahrenen Investoren vorbehalten ist, und die Investmentgesellschaft für Investitionen in Risikokapital (Société d'investissement en capital à risque – SICAR) sind zwei weitere Strukturen, die gerne für Investitionen in Immobilien herangezogen werden.

      All diese Investmentvehikel können als Dachstrukturen aufgelegt werden, so dass innerhalb einer einzigen Rechtseinheit unterschiedliche Anlagestrategien verfolgt und / oder spezifische Vertriebskanäle bedient werden können.

      Die am meisten genutzten unregulierten Rechtsformen sind die der Aktiengesellschaft (Société Anonyme – S.A.) und die der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Société à responsabilité limitée – S.à r.l.). Investmentvehikel für Immobilienanlagen können auch in Form eines Verbriefungsvehikels aufgelegt werden.

      Die Wahl der geeigneten Rechtsform richtet sich weitgehend nach der Art der Kapitalaufnahme, nach den potentiellen Investoren und nach der für sie geltenden Steuergesetzgebung sowie nach den geplanten Investitionen.