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      Rechtliches Umfeld

      Da Luxemburg Mitglied der Europäischen Union ist, ist sein legislatives und aufsichtsrechtliches Umfeld weitgehend durch zahlreiche gemeinschaftliche Verordnungen und Direktiven geprägt. Bei der Umsetzung dieser Standards in Luxemburger Recht konnte der Gesetzgeber jedoch den ihm verbleibenden Spielraum nutzen, um Rahmenbedingungen zu schaffen, welche die internationale Ausrichtung des Luxemburger Finanzplatzes begünstigen.

      Das Ziel des Gesetzgebers ist zweifacher Art, und zwar zum Einen die Stabilität des Finanzplatzes und zum Anderen optimalen Anlegerschutz zu gewährleisten. So ist auch der Zutritt zu jeder professionellen Tätigkeit am Finanzplatz von einer vorhergehenden Genehmigung des zuständigen Ministeriums abhängig. Alle Akteure des Finanzplatzes unterstehen zudem einer prudentiellen Aufsicht durch die Luxemburger Finanzaufsicht CSSF oder das Commissariat aux Assurances (CAA).

      Das zugrunde liegende Gesetz für die Regulierung des Finanzsektors ist das abgeänderte Gesetz vom 5. April 1993.

      Im Laufe der Jahre sind zudem spezielle Verordnungen für eine Anzahl von Produkten und Dienstleistungen, wie z.B. Pfandbriefbanken, Zahlungsinstitute und elektronische Zahlungsinstitute geschaffen worden.

      Die Akteure des Finanzplatzes unterliegen dem Berufsgeheimnis. Gleichzeitig müssen sie eine Reihe von rechtlichen Vorgaben zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung respektieren.