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      Unterstützende PSF

      Um das Outsourcing gewisser Nebentätigkeiten im Finanzsektor an spezialisierte Dienstleister zu erleichtern, hat die Luxemburger Regierung Unternehmen, die als Zulieferer für die Finanzinstitute tätig sind, einer spezifischen Gesetzgebung unterworfen.

      So wurde 2003 das Statut des Gewerbetreibenden des Finanzsektors (Professionnel du secteur financier – PSF) auf Unternehmen ausgeweitet, die operative Dienstleistungen erbringen und dabei Zugang zu vertraulichen Daten bekommen.

      Um aus praktischer Sicht die PSF, die ausschließlich operative Dienstleistungen erbringen, von anderen Dienstleistern mit PSF-Status, wie z.B. Vermögensverwaltern, unterscheiden zu können, wurden kürzlich vier PSF-Kategorien unter dem Oberbegriff "unterstützende PSF" (PSF de support) zusammengefasst:

      • Kundenkommunikationsstellen (agents de communication à la clientèle),
      • Verwaltungsstellen des Finanzsektors,
      • Betreiber von primären IT-Systemen des Finanzsektors,
      • Betreiber von sekundären IT-Systemen und Kommunikationsnetzen des Finanzsektors.

      Diese Dienstleister unterliegen den gleichen Regularien und Kontrollen wie die Finanzinstitute selbst, wodurch operationelle Risiken reduziert werden und die erwartete Vertraulichkeit gewährleistet wird.

      Das Gesetz verlangt, dass diese Dienstleister die sehr strengen Anforderungen an die Rechnungsprüfung erfüllen und alles daran setzen, die Vertraulichkeit der Daten, die sie von ihren Kunden erhalten, sicher zu stellen.

      Diese spezifisch luxemburgische Vorgehensweise hat dazu beigetragen, ein Kompetenzzentrum für das reglementierte Outsourcing bestimmter Aktivitäten aufzubauen und es für Finanzinstitute noch interessanter zu machen, ihre technischen Aktivitäten in Luxemburg zu konzentrieren.